Die Autoren der beiden 2004 und 2008 in der Zeitschrift “Denkmalpflege im Rheinland” erschienenen Artikel sind weiterhin für Hinweise und Informationen zu Max Kiefer dankbar.

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Max Kiefer – ein Kempener Architekt in der SS

Text:  Marco Kieser / Georg Lüdecke
Erstveröffentlichung: Denkmalpflege im Rheinland 2008 H. 4, S. 162-164
PDF-Datei mit Abbildungen (ca. 0,5 MB):

In Heft 4/2004 haben wir kurz über den Architekten Max Kiefer aus Kempen (Niederrhein) berichtet. Während der Begutachtung der dort 1927-29 errichteten Martinschule, eines Bauwerks in den Formen einer gemäßigten „Backsteinmoderne“, war aufgefallen, dass ihr Architekt, eben jener Max Kiefer, wenige Jahre später im Nationalsozialismus zunächst im Reichsluftfahrtministerium und später in prominenter Position in der SS gearbeitet hatte. 1947 war er hierfür als Kriegsverbrecher in Nürnberg verurteilt, schon vier Jahre später aber wieder aus der Haft entlassen worden.

Dieser Artikel veranlasste unseren Leser Georg Lüdecke, die Biografie des wahrscheinlich „ranghöchsten Nationalsozialisten“ aus Kempen zu recherchieren – sowohl vor Ort durch die Befragung von Zeitzeugen, Bekannten und Verwandten Kiefers als auch in den einschlägigen Archiven, v.a. natürlich dem Bundesarchiv. Dabei konnten interessante neue Details zusammengetragen werden – obwohl viele Dokumente verloren oder noch nicht gefunden sind und sich auffallend viele Menschen nicht erinnern können oder wollen. So ist das Bild von Max Kiefer zwar immer noch merkwürdig blass. Trotzdem oder gerade deshalb wollen wir an dieser Stelle einen Zwischenbericht geben, konzentriert auf die Schilderung eines für das 20. Jahrhundert so bezeichnenden Lebensweges (eine umfassendere Darstellung ist für eine der kommenden Ausgaben des Heimatbuchs des Kreises Viersen geplant).

Max Kiefer wurde am 15.09.1889 in Kempen geboren – die Installations- und Haushaltswarenhandlung Kiefer war ein bekanntes Geschäft in der Engerstraße 53, mitten in der Kempener Innenstadt. Nach dem Abitur 1909 studiert er Architektur zunächst in München, dann in Aachen und unternimmt Studienreisen nach Belgien, Frankreich und natürlich Italien. Im August 1914 unterbricht er sein Studium, meldet sich freiwillig für den Ersten Weltkrieg. Zum 1. Dezember 1918 wird er offiziell wieder in ein ziviles Leben entlassen, vier Jahre Westfront älter und – nach eigenen Angaben [1] - dekoriert mit EK 1 und 2, Frontkämpfer-Ehrenkreuz, Verwundetenabzeichen und anderen Auszeichnungen. 1919/20 ist er wieder zum Architekturstudium in Aachen eingeschrieben – in einem Lebenslauf, der in seiner SS-Personalakte enthalten ist, gibt er später an, dass er wegen Widerstands gegen die belgischen Besatzungsbehörden sein Studium habe abbrechen und nach Holland fliehen müssen. Dort habe er bis 1922 in Kerkrade als Bauführer bei der Firma Ruiters und Duiykers gearbeitet. Zum 1. April 1922 wird Kiefer bei der Regierung in Aachen als leitender Architekt im Justizneubaubüro beschäftigt, zwei Jahre später wechselt er in seine Heimatstadt, wo er beim Bauamt des Kreises Kempen eine Anstellung als Architekt und Bauberater erhält (als dritter Mitarbeiter neben den beiden beamteten Architekten Adolf Ledschbor und Karl Koch). Dort war er wohl hauptsächlich mit der Errichtung von Kleinsiedlungen befasst, möglicherweise auch mit der 1928 fertig gestellten Landwirtschaftsschule in Dülken – Kiefer behauptete dies in seinem späteren Lebenslauf, die Baupläne sind jedoch nur vom Leiter des Bauamtes, Ledschbor, unterzeichnet. Neben Neubauten war er auch mit der Sanierung und Pflege von Baudenkmäler beschäftigt – im Archiv der Rheinischen Denkmalpflege befinden sich Kiefers Bauaufnahmen des Hauses Petersstraße 41 (1926) und der Kempener Turmwindmühle (1925), über die er im Niederrheinischen Tageblatt (6.3.1926) auch einen Artikel schrieb.

Von Oktober 1927 bis Juli 1933 war Max Kiefer dann als selbständiger Architekt in Kempen tätig, in diese Zeit fällt auch der Entwurf der Martinschule. Wie er die politischen und sozialen Verwerfungen jener Jahre erlebte, kann nur spekuliert werden. Er scheint jedoch keiner jener vielen Architekten und Planer gewesen zu sein, die sich erst nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, wegen der sich eröffnenden neuen Bau- und Gestaltungsaufgaben, in die entsprechenden Institutionen und Verbände begaben. Nicht nur war er bereits seit 1923 Mitglied des deutschnationalen Frontkämpfer-Verbandes „Stahlhelm“; laut einem 1934 von der Stadt Kempen ausgestellten Führungszeugnis hat er auch „seit der Gründung der NSDAP in Kempen-Rh. regelmäßig alle Versammlungen der Partei besucht … [und] die Interessen dieser Partei bei allen sich bietenden Gelegenheiten mit besonderer Schärfe vertreten.“

Die Gemengelage aus Ideologie, Bauaufträgen und persönlichen Beziehungen ist letztlich aber auch bei Kiefer noch nicht eindeutig zu durchschauen. Fest steht, dass er ab August 1933 in Berlin gemeldet ist. Bei seiner Vernehmung in Nürnberg 14 Jahre später gibt er an, bereits im Frühjahr mit der Errichtung „einer Sportschule für den Reichsportführer in Berlin-Gatow“ beschäftigt gewesen zu sein. Worum es sich dabei genau handelte, und wie er an diesen Auftrag gekommen ist, ist unklar. Möglicherweise handelt es sich um die „Reichsakademie für Luftfahrt“ (heute Flugplatz Gatow) bzw. eine Vorgängereinrichtung, die tatsächlich auch Sportanlagen umfasste, de facto aber der noch getarnten Ausbildung der Luftwaffe diente. Seine Mitwirkung bei deren Bau ist jedoch in den einschlägigen Publikationen nicht überliefert. Als er einen zweiten derartigen – von ihm aber nicht genauer bezeichneten – Auftrag erhielt, sei er dann endgültig nach Berlin übergesiedelt. Am 15. August 1933 tritt er in die SA ein und wird offiziell Adjutant bei Friedrich Wilhelm Krüger, dem Leiter der Organisation „Chef des Ausbildungswesens“ (Chef AW) der SA – wozu die Errichtung von „Sportschulen“ wie jene in Gatow gut zu passen scheint. Krüger und Kiefer kannten sich möglicherweise bereits seit gemeinsamen Weltkriegstagen, und so könnte es der spätere Oberste Polizei- und SS-Führer im „Generalgouvernement“ gewesen sein, der Kiefer den Weg nach Berlin bereitete.

In den anderthalb Jahren zwischen der offiziellen Auflösung der Organisation „Chef AW“ im Januar 1935 und seinem Eintritt in das Bautechnische Büro des neu begründeten Reichsluftfahrtministeriums (zum 01.09.1936, als Referent im Sachgebiet Wohnungs- und Siedlungsbau) hat sich Kiefer schon in der SS bewegt, in die er im Juli 1935 eingetreten ist. So bat er am 5. August 1935 um eine (ehrenamtliche) Verwendung beim Rasse- und Siedlungsamt der SS, da er aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im ländlichen Siedlungswesen dort zweckdienlich eingesetzt werden könne. Am 1. April 1936 wurde er zum SS-Führer beim Stab SS-Hauptamt ernannt.

Der weitere berufliche Lebensweg ist dann in großen Zügen bereits bekannt: vom Baubüro des Reichsluftfahrtministeriums wechselte er am 1.10.1941 in die neu eingerichtete Amtsgruppe C für Bauwesen des Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes (WVHA) der SS, dem u.a. Verwaltung und Betrieb der Konzentrationslager oblagen und wo er 1942 Chef der Abteilung C2 für „Sonderbauaufgaben“ wurde. Entscheidend dabei war wohl Hans Kammler, der sowohl im Luftfahrtministerium als auch bei der SS sein direkter Vorgesetzter war.

Trotz der inzwischen gesichteten Dokumente ist jedoch immer noch unklar, womit genau Kiefer in den Jahren 1933-45 beschäftigt war, welche Bauten und Projekte er betreut hat. Spannend ist diese Frage vor allem für seine Zeit bei der SS, denn in den vorliegenden Untersuchungen zum SS-Bauwesen taucht sein Name so gut wie nie auf. Zufall der Überlieferung oder der immer noch ungenügenden Forschungslage? Stand er in der Hierarchie des Amtes zu weit oben und hatte tatsächlich eher koordinierende Funktionen, wie er im Kriegsverbrecherprozess 1947/48 aussagte? Welche Ansatzpunkte gibt es? Zunächst das offenbar enge Verhältnis zu Hans Kammler, der ihn vom Reichsluftfahrtministerium mit zur SS nimmt und ihn im September 1943, als er selbst zum Bevollmächtigten für die Produktion der V2-Waffen wird, zu seinem Stellvertreter in der Amtsgruppe C macht. Wurde Kiefer dadurch, angesichts der neuen Aufgaben Kammlers, de facto zu einer Art geschäftsführendem Leiter der Amtsgruppe? Doch wurde diese wohl zunehmend unwichtiger angesichts der sich verselbständigenden Baubüros und „Sonderstäbe“ seines Vorgesetzten. Verlor Kiefer hier den Anschluss an Kammler? Wo war Kiefer tätig, womit war er beschäftigt, als 1944/45 das gigantische Bauprogramm zur Untertageverlagerung der Rüstungsproduktion unter Federführung der SS und Kammlers auf Hochtouren lief? Am 13.03.1943 wird Kiefer für „Sonderaufgaben in den inneren Ostgebieten“ freigestellt, ist im Herbst aber krankheitshalber in Berlin und wird gleichzeitig zum Stellvertreter Kammlers ernannt. Der letzte Eintrag in seiner Personalakte bezieht sich auf den 15.09.1944, als er für 2 Monate zur SS-WVHA-Führerschule nach Arolsen abkommandiert wird. Auch hier wissen wir (noch) nicht, was er dort oder von dort aus machte.

Im Kriegsverbrecherprozess gegen führende Vertreter des WVHA 1947 wurde Kiefer zunächst zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt; bereits vier Jahre später wurde er – u.a. gemeinsam mit Alfred Krupp – begnadigt und aus der Haft in Landsberg entlassen. Er ging nach Dortmund, woher seine Frau Anna-Barbara (geb. Stöber) stammte, die er 1942 geheiratet hatte, und wo er anscheinend wieder als Architekt arbeitete. Hilfreich waren ihm dort wahrscheinlich alte Bekannte aus Studienzeiten, die ihm Anstellungen beim Staatshochbauamt und beim örtlichen Büro der Bauunternehmung Polensky & Zöllner beschafften. Den Rest seines Lebens verbrachte er in Dortmund, doch bestanden wohl auch weiterhin Kontakte nach Kempen. So ist im Kreis-/Stadtarchiv ein Brief an den damaligen Stadtarchivar Jakob Hermes erhalten, in dem Kiefer schreibt, dass er leider alle Bauunterlagen aus seiner Kempener Zeit verloren habe, und dass er – mit 77 Jahren ! – immer noch beruflich stark in Anspruch genommen sei.

Am 21.02.1974 ist Max Kiefer in Dortmund gestorben. Er ist nicht im Familiengrab der Familie Kiefer auf dem Kempener Alten Friedhof (Kerkener Straße) begraben.

Anmerkung:
[1] Generell muss gesagt werden, dass die meisten hier wiedergegeben Berufsschritte von Kiefer selbst stammen bzw. Dokumenten aus seiner Dienstzeit im Dritten Reich oder aus dem Prozess in Nürnberg entnommen sind (u.a. in BAB/BDC-SSO166A Personalakte SS zu M.K., BAB/BDC 38567/47447, BAB/BDC-C5504 P0086). Die Angaben sollten daher mit einem gewissen Vorbehalt gelesen werden, da eine strenge quellenkritische Überprüfung bislang nicht erfolgen konnte. – Ausführliche Quellenangaben bleiben der geplanten ausführlichen Ausarbeitung vorbehalten, können aber selbstverständlich jederzeit bei Verf. angefragt werden.

 

Eine Karriere im 20. Jahrhundert: Max Kiefer

Text: Marco Kieser
Erstveröffentlichung: Denkmalpflege im Rheinland 2004, H. 4, S. 184-186

Im November 2003 wurde das 1927-29 erbaute Gebäude der Martinschule in Kempen (Am Gymnasium 24-28) in die Denkmalliste eingetragen. Neben ortsgeschichtlichen Aspekten wurde dabei auch seine Qualität als typischer und gut erhaltener Vertreter jenes Stils gewürdigt, der gemeinhin als „Backsteinexpressionismus“ bezeichnet wird (hier etwas gemäßigter ausgeführt als ursprünglich geplant). Darüber hinaus stieß das Rheinische Amt für Denkmalpflege bei der Recherche für das der Eintragung zu Grunde liegende Gutachten aber auf ein weiteres – biografisches - Detail, das eine Vertiefung verdiente.

Der Entwurf der Schule stammt von dem 1889 in Kempen geborenen Max Kiefer: ein Denkmalbehörde und Fachamt bisher unbekannter Architekt, dessen späterer beruflicher Werdegang jedoch in anderen Zusammenhängen überliefert ist. Kiefer studierte zwischen 1909 und 1914 an den Technischen Hochschulen in München und Aachen und arbeitete während und nach dem Studium bereits für staatliche bzw. kommunale Baubüros. Nach dem Militärdienst im Ersten Weltkrieg war er in den zwanziger Jahren hauptsächlich als freier Architekt tätig, darunter auch in seiner Heimatstadt Kempen, wo er besagten Auftrag für die Martinschule erhielt.

Folgt man dem bislang bekannten Faktengerüst, so findet man Kiefer ab 1933 als persönlichen Adjutanten des Chefs des Ausbildungswesens innerhalb der SA. Nach Auflösung dieser Dienststelle wechselt er 1936 in das Reichsluftfahrtministerium, das seinerzeit vielen Architekten im Rahmen der Aufrüstungspolitik der Nationalsozialisten Arbeit gab. In dessen Abteilung für Wohnungs- und Siedlungswesen ist der zwölf Jahre jüngere Dr. Ing. Hans Kammler sein Chef. Als dieser im Juni 1941 Chef des gesamten SS-Bauwesens wird, holt er noch im selben Jahr Kiefer, dem der Militärdienst droht, nach.

Innerhalb der inzwischen doch recht umfänglichen Forschung zur Baugeschichte des „Dritten Reiches“ hat das Bauwesen der SS trotz seines Volumens und der Bedeutung der dort anstehenden Bauaufgaben auf Seiten der Architekturhistoriker bisher relativ wenig Beachtung gefunden (Niels Gutschow ist eine der wenigen Ausnahmen). Vielleicht auch, weil es sich um das wohl schäbigste Kapitel der NS-Architektur handelt. Doch Historiker, Gedenkstätten und andere Spurensucher haben gerade in jüngster Zeit das Wirtschaftsimperium als zentralen Angelpunkt der SS aufgearbeitet, mit dem sie im Machtgefüge des NS-Regimes operierte und auf das hin z.B. auch der „Betrieb“ der Konzentrationslager mehr und mehr ausgerichtet wurde. Nach mehreren organisatorischen Vorläufern wurde 1942 das zentrale Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (WVHA) eingerichtet, innerhalb dessen eine Amtsgruppe C unter Leitung Hans Kammlers das gesamte Bauwesen von SS und Polizei steuerte, darunter Konzentrationslager, Rüstungsbetriebe und die „Ostkolonisation“ in den besetzten Gebieten. Die Bedeutung der auf Häftlings- und Zwangsarbeit in und außerhalb der KZs basierenden Aufrüstung, aber auch das skrupellose Machtbewusstsein Kammlers machten das WVHA im allgemeinen und den sich teilweise verselbständigen „Stab“ um Kammler gegen Ende des Krieges zu einem der „neuen Machtzentren“ (Naasner) innerhalb des NS-Regimes, sein Leiter galt als ernster Rivale und möglicher Nachfolger Speers.

Max Kiefer, Obersturmbannführer der SS, Vertrauter und zeitweilig auch Stellvertreter Kammlers, war einer von fünf Abteilungsleitern innerhalb der Amtsgruppe C; die ihm unterstehende Amtsgruppe C2 „Sonderbauaufgaben“ unterteilte sich in die Ressorts Verpflegungs- und Bekleidungsbauten, Waffen-, Munition- und Nachrichtenbauten, Lazarette und Reviere, Nationalpolitische Erziehungsanstalten und Heimschulen, Wohnungsfürsorge sowie Wirtschafts- und Sonderbauten. Zu den von Kiefer mitverantworteten Bauaufgaben zählten mit Sicherheit auch Planung, Errichtung und Unterhalt von Konzentrationslagern, auch wenn Kiefer dies 1947 bestritt: im Kriegsverbrecherprozess legte die Anklage zum Beweis Baupläne für Krankenstationen in Auschwitz vor, die die Unterschrift Kiefers trugen. Jan Erik Schulte vermutet außerdem, dass er bei den Siedlungs-Planungen der SS für die besetzten Gebiete im „Osten“ mitwirkte.

Die Karrieren von Kammler und Kiefer endeten 1945. Hans Kammler beging auf der Flucht in der Nähe von Prag Selbstmord. Kiefer wurde verhaftet und 1947 von einem US-Militärtribunal in Nürnberg wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu lebenslanger Haft verurteilt; die Strafe wurde später auf 20 Jahre reduziert, 1951 wurde er begnadigt und entlassen.

Literatur:
Jan Erik Schulte: Zwangsarbeit und Vernichtung: das Wirtschaftsimperium der SS. Paderborn u.a. 2001 (darin S. 469f.: Lebenslauf Kiefer).
Walter Naasner: Neue Machzentren in der deutschen Kriegswirtschaft 1942-1945. ( = Schriften des Bundesarchivs 45), Boppard 1994.
Nils Gutschow: Ordnungswahn. Architekten planen im „eingedeutschten Osten" 1939-1945, Basel u.a. 2001.

Links:
Homepage der Martin-Schule in Kempen
The Mazal Library: Nuremberg Military Tribunal (Max Kiefer)