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Die Baudenkmäler im Kreis Heinsberg: Stadtgebiet Erkelenz (I): Kuckum - Weyerhof
Kuckum Straßendorf entlang eines Weges am Talrand der Niers. 1300 zum ersten Mal urkundlich erwähnt; die im Namen Kuckum enthaltene Endung „-heim“ lässt aber auf wesentlich ältere Ursprünge (vielleicht im Zusammenhang eines fränkischen
Hofes) schließen. |
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Lützerath Die erste urkundliche Nennung 1168 passt zum vermutlichen Ursprung als Rodungsort in hochmittelalterlicher Zeit. Erst mit Anfang des 19. Jhs. ist zu den ursprünglichen drei Hofanlagen etwas weitere Besiedlung hinzugekommen, der
Charakter als Weiler ist aber noch immer anschaulich. |
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Der ursprüngliche Name dieser Reihensiedlung an der Straße von Immerath nach Garzweiler lautete Werencerode (1265), später Werretsrath (1645). Erst in der 2. H. d. 17. Jh. ging der Name der
Eigentümer des am westl. Ende d. Siedlung gelegenen Herrenhauses, der Hoen von Pesch, auf den gesamten Ort über. – Das Haus Pesch, eine grabenumwehrte zweiteilige Anlage, deren zweiflügeliges
Herrenhaus das Denkmälerinventar 1904 in das 17. Jh. (Kapelle 1859), die vierflügeligen Wirtschaftsgebäude in das 19. Jh. datiert, ist nicht in die Denkmalliste eingetragen. |
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Roitzerhof Einer der Feldhöfe nordwestlich von Holzweiler (s. Eggerather Hof), urkundlich 1341 genannt und als freies Rittergut 15.-18. Jh. im Besitz der Familie Paland, ab ca. 1740 der Kölner Patrizierfamilie de Groote. |
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Westrich Der 1285 belegte Name bezeichnet wahrscheinlich den westlichen Gebietsteil des grundherrlichen Bereiches von Keyenberg. Ausgangspunkt des zweiteiligen Weilers dürfte der an einem Quellbach der Niers gelegene Herrensitz Zours
gewesen sein. Link: Artikel Unterwestrich in wikipedia |
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Weyerhof Wohl der jüngste der drei zu Holzweiler gehörenden Feldhöfe (s. Eggerather Hof), um 1550 urkundl. genannt. Noch auf der Tranchotkarte befindet sich die Hofstelle auf der anderen Seite des Weges. |
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