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Die Baudenkmäler im Kreis Heinsberg: Stadtgebiet Erkelenz (I): Eggerath - Holzweiler
Eggerather Hof Nordwestlich von Holzweiler liegen vier Feldhöfe jeweils allein in der Flur: der zu Katzem gehörende Hauerhof, der Weyerhof (1550 erstmals genannt), der Roitzer Hof (1341) und der bereits 1197 urkundlich erwähnte Eggerather Hof, der eventuell noch der Rodungsphase des 9./10. Jhs. angehört und vielleicht auch noch bis in die frühe Neuzeit eine kleine Siedlung aus mehreren Höfen darstellte. Der Hof selbst war allodialer adliger Besitz (u.a. der Familien Wickrath, Tüschenbroich, Leerodt). Lit.: Gillessen, S. 55. |
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Hauerhof Einer der großen Feldhöfe westlich von Holzheim (jedoch zu Katzem gehörig). Nach Gillessen 1467 erstmals urkundlich genannt, ist seine Geschichte großenteils unbekannt. Die Hofgebäude wurden im Zweiten
Weltkrieg stark beschädigt und sind kein Baudenkmal. |
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Holzweiler Aus den vorgeschichtlichen und römischen Funden auf Holzweiler Gebiet ragt ein römischer Weihestein hervor, der 1914 beim Abbruch des romanischen Kirchturms gefunden und dann im neuen Turm vermauert
wurde. Als Ausgangspunkt der Siedlungsentwicklung wird ein fränkischer Fronhofverband, möglicherweise bereits mit Kirche, angenommen. Mit Borschemich hat Holzweiler die Erstnennung in der Schenkungsurkunde von König Zwentibold
an das Stift Essen 898 gemeinsam. Der Ort entstand wohl zunächst als Reihensiedlung in Nord-Süd-Richtung entlang eines Fließes und wuchs erst später zu einem Haufendorf, in dem sich Verkehrswege aus mehreren Richtungen treffen.
Interessant ist die mehrfach belegte Existenz eines „Dorfgrabens“, der zusammen mit anderen „zentralörtlichen“ Elementen (Dingstuhl, Gasthaus) auf einen gewissen vor-städtischen Charakter hindeuten mag. 1935-72 war Holzweiler
Hauptort eines gleichnamigen Amtes (mit Immerath, Borschemich und Keyenberg). Im Vergleich zu den Nachbarorten waren Handwerk und Industrie (Seilfabrikation) von Bedeutung. Link: Artikel Holzweiler in wikipedia |
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